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Geschichte New Yorks

Gründung New Yorks

Vor der Entdeckung Amerikas durch Europäer bewohnten Algonkin und Irokesen das Gebiet um das heutige New York. Giovanni da Verrazano, italienischer Kaufmann, entdeckte auf seiner Suche nach der Nordwest Passage als erster Europäer die heutige Upper New York Bay. Siedler der "Niederländischen Westindischen Gesellschaft" gründeten 1624 die Kolonie Nieuw Nederland. 1626 kauften sie den Ureinwohnern eine Halbinsel ab, die von diesen "Manna-hatta" genannt wurde (das heutige Manhattan) und gründeten eine neue Kolonie die den Namen Nieuw Amsterdam trug. Die dort bald herrschenden chaotischen Zustände dämmte der Gouverneur Petrus Stuyvesant wieder ein. Er ließ auch im Süden der Insel einen Schutzwall aufschütten, der später der Wall-Street ihren Namen gab. 1653 erhielt Nieuw Amsterdam die Stadtrechte. 1664 fällt die Stadt in Kämpfen mit den Engländern unter englische Herrschaft und wird dem Herzog von York zugesprochen, weshalb es von nun an den Namen New York trägt. 1667 treten die Niederländer im Tausch für Surinam sämtliche verbleibenden Rechte an der Kolonie Nieuw Nederland an die Engländer ab. New York Stock Exchange Während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1776-1783) wurde die Stadt von England besetzt, bis 1783 die USA auch in Europa als unabhängiger Staat anerkannt wurden. Von 1788 bis 1790 war New York Haupstadt der USA weshalb hier auch George Washintgon als erster Präsident vereidigt wurde. Obwohl kurz darauf Philadelphia diese Rolle übernahm und seit 1797 auch nicht mehr Haupstadt des Bundesstaates New York ist, entwickelte New York sich stetig weiter. So wurde 1792 der New York Stock Exchange, die sogenannte Wall-Street, gegründet.

Wirtschaftliches Wachstum bis zum Wall Street Crash

Der im Anfang des 19. Jahrhunderts schnell wachsende Stadt verliehen die Städteplaner in dieser Zeit ihr charakteristisches Grid-Straßenmuster mit schnurgerade verlaufenden Straßen. Als 1825 der Eerie-Kanal fertiggestellt wird, macht er New York zum größten Warenumschlagplatz an der Ostküste und treibt den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt weiter voran. So zog es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch verstärkt Einwanderer aus Europa an, was noch heute an den Namen von Stadtvierteln wie little Italy erkennbar ist. Freiheitsstatue 1883 wird mit dem Bau der Brooklyn Bridge eine Verbindung zwischen Brooklyn und Manhattan geschaffen. Mit einer Gesamtlänge von 2 Kilometern ist die Brooklyn Bridge die längste Hängebrücke der Welt. Als Geschenk Frankreichs erhält New York 1886 die Freiheitsstatue, die zum Symbol amerikanischer Freiheit wird. Mit dem starken Wachstum der Stadt wurde eine Neuordnung der Stadt notwending, weshalb sich 1898 Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Richmond (das heutige Staten Island) zu Greater New York zusammenschlossen und hatte bereits damals 3,5 Millionen Einwohner. Anfang des 20. Jahrhunderts ist New York Industrie- und Handelszetrum und erhält so auch den ersten Teil der Subway. Die ersten Wolkenkratzer, die heute die Skyline von Manhattan prägen, gingen aus einem Programm des Bürgermeisters Fiorello LaGuardia hervor, der damit die wirtschaftlichen Folgen des Börsencrashs von 1929 abschwächen wollte. So entstanden ab 1933 das Woolworth Building, das Empire State Building und das Chrysler Building.

Nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem zweiten Weltkrieg verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage der Stadt und die Kriminalitätsrate steigt. Verschlechtert wird diese Sitution noch durch die Rassenunruhen nach der Ermordung Martin Luther Kings, bei denen in Harlem ganze Blöcke durch Feuer zerstört werden. 1975 schließlich ist die Stadt bankrott. Einen Wendepunkt bedeutet 1978 die Wahl Edward I. Kochs als Bürgermeister, der den Haushalt der Stadt saniert und ihr zu neuem wirtschaftlichem Aufschwung verhilft. Großen Einfluß hat dabei auch die Familie Rockefeller, die das wirtschaftliche und architektonische Wachstum der Stadt vorantreibt (zum Beispiel finanzierte sie den Bau eines der Wahrzeichen der Stadt, des (World Trade Centers). In den 80er Jahren wird ein regelrechter Bauboom ausgelöst, der Manhattans Skyline weiter wachsen lässt. Nachdem 1993 ein erster Anschlag auf das World Trade Center nur geringen Schden anrichtet, wir Rudolph Giulliani als Bürgermeister gewählt. Ihm gelingt es mit seiner Zero Tolerance Politik, die Kriminalitätsrate in New York zu senken, womit die Stadt auch für Touristen wieder zu einem beliebten Reiseziel wird. Terroranschlage Am 11. September 2001 wird New York Ziel eines verheerenden Terroranschlages, der 3000 Menschen das Leben kostet und New York mit dem World Trade Center eines der markantesten Elemente seiner berühmten Skyline raubt. 2003 gewinnt der in Berlin lebende Architekt Daniel Liebeskind den Architekturwettbewerb zur Neugestaltung von Ground Zero, was eines der ersten Zeichen dafür ist, dass nach den Anschlägen wieder eine gewisse Normalität einkehrt und New York die pulsierende Metropole voller Leben bleibt, als die es weltweit bekannt ist.

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